Kreative Blockaden lösen

Kreativität auf Knopfdruck geht nicht - das habe ich früher oft gedacht. In einem kreativen Job ist diese Einstellung natürlich hinderlich. Doch auch in einem vermeintlich unkreativen Beruf ist es doch die Kreativität, die zur Lösung kniffliger Aufgaben und Problemstellungen führt.


Manchmal läuft es trotzdem nicht so gut mit der Kreativität. Keine Ideen, keine Lust, schlechtes Wetter oder einfach ein Brett vorm Kopf blockieren jeglichen Zugang zu neuen Ideen und Inspirationen. Dieses Gefühl kennt wahrscheinlich jeder. Und gerade unter Druck ist es immens schwer, Zugang zur eigenen Kreativität zu finden. Für diese Phasen habe ich mir ein paar Kreativitätstechniken zurechtgelegt, um kreative Blockaden zu lösen. Diese möchte ich gern mit dir teilen.



Abstand einnehmen

Manchmal sitze ich viele Stunden am Schreibtisch, schreibe Texte, bearbeite Bilder, erstelle Layouts usw. Irgendwann sehe ich den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr - die Kreativität will nicht mehr so, wie ich das will.

Oft hilft es mir, meinen Schreibtisch zu verlassen. Dann beschäftige ich mich mit etwas anderem oder mache einen Spaziergang.

Hin und wieder stelle ich mir, bevor ich losgehe, eine bestimmte Frage und die Ideen kommen beim Laufen nach und nach, ganz von alleine. Dabei habe ich idealerweise etwas zum Schreiben (oder zum Tippen) dabei.


Brainstorming

Das Gefühl, keinen klaren Gedanken zu fassen, kann in unserer Reiz überfluteten Welt schnell aufkommen. Alle Gedanken, Gefühle, Aufgaben und was da noch alles im Kopf herumschwirrt aufzuschreiben, befreit den Kopf nicht nur vom Chaos, sondern lässt auch kreative Ideen wieder frei.

Mögliche Methoden, ein Brainstorming zu machen, sind z. B.:

  • eine einfache Liste runterschreiben.

  • eine Mind-Map erstellen.

  • einen Tagebucheintrag verfassen.



Urlaub machen

Nach einem Urlaub hat man doch meist nicht nur einen Koffer voll Schmutzwäsche dabei, sondern auch einen Haufen frischer Ideen im Kopf, nicht wahr?

Es ist logisch, dass wir (leider!) nicht jedes Mal, wenn uns die Ideen ausgehen, in die Südsee fliegen können. Urlaub kann jedoch auch bedeuten, ein paar Tage Pause vom kreativen Schaffen zu nehmen (wenn es sich einrichten lässt). Wenn das nicht geht, kann man immer noch einen Tag oder ein paar Stunden Pause machen und sich etwas gönnen. Ins Lieblingscafé gehen, in die Natur fahren, sich auspowern - was einem guttut.


Kreativ sein ohne Grund

Wer seine Kreativität online präsentiert, macht logischerweise viel für Instagram, Facebook, die Website und Co. Manchmal ist es also total hilfreich und wohltuend, etwas nur für sich, ohne ein bestimmtes Ziel, nur für den Moment zu machen - ohne es zu teilen.

Es muss noch nicht einmal etwas mit der eigentlichen Arbeit zu tun haben - Kreativität kann so vieles sein.

Wie z. B.:

  • Malen, zeichnen

  • Handlettering

  • Töpfern

  • Stricken, Häkeln

  • Schreiben, lesen

  • Tanzen

  • Rätsel lösen

  • Programmieren

  • Kochen

  • (Um-)dekorieren



Neue Inspirationen finden

Manchmal sind wir in unserer eigenen Bubble eingeschlossen und sehen nicht weiter als von unserem Standpunkt bis zur Zimmerdecke.

Den eigenen Horizont zu erweitern, regt die Kreativität ungemein an. Dafür müssen wir nicht um den Globus reisen (können wir natürlich machen, wenn wir denn wollen), sondern in den kleinen alltäglichen Dingen nach neuen Impulsen suchen. Einfach mal mit einem neugierigen Blick durch die gewohnte Welt gehen.

Natürlich eignen sich auch Ausstellungen, Museen und ähnliche Orte ganz hervorragend, um neue Sichtweisen kennenzulernen.

Auch beim Erlernen von etwas Neuem können wir viel frische Kreativität gewinnen.


Austausch suchen

Auch diese Anregung hat etwas damit zu tun, die eigene Bubble zu verlassen. Wenn ich wieder einmal die vielen Stunden am Schreibtisch gesessen habe und einfach nicht mehr weiterkomme, hilft es mir, mich auszutauschen. Für mich ist mein Freund eine wunderbare Anlaufstelle. Wenn ich ihm ein (kreatives) Problem schildere, bei dem ich nicht weiter weiß, braucht er nur ein paar Sätze zu sagen und schon habe ich 100 neue Ideen.

Er ist sozusagen mein Kreativitäts-Komplize und ich denke, es ist wichtig, jemanden zu haben, mit dem man sich austauschen kann und mit dem man auf einer (kreativen) Wellenlänge ist.


Ich hoffe, dieser Post hat deine Kreativität entfacht!

Falls du noch nach Inspiration suchst, schau doch mal bei mir auf Instagram vorbei, dort poste ich eine bunte Mischung aus allem ;)

Dort findest du mich unter @label.einblick