Wie dir ein Vision-Board hilft, Klarheit, Motivation und eine Vision im Leben zu finden


Fühlst du dich manchmal festgefahren, irgendwie antriebslos und voller Zweifel? Keine Sorge: Du bist nicht allein. Wir alle fühlen von Zeit zu Zeit so, nicht wahr?

In einer neuen Podcastfolge spreche ich darüber, wie ich mithilfe meines Vision-Boards immer wieder zurück zu mir, meinen Wünschen und Zielen finde. Die Folge findest du hier.


In diesem Blogpost möchte ich dir nochmal die wesentlichen Punkte (und ein paar Ergänzungen) der Folge zusammenfassen, sodass du sie jederzeit nachlesen kannst. Viel Spaß damit!


Was ist ein Vision-Board?

Auf einem Vision-Board haben all deine Träume, Wünsche, Ziele und Visionen Platz. Ob analog als Plakat oder digital als Smartphonehintergrund - die Hauptsache ist, dass du es häufig ansiehst, um deinem Unterbewusstsein immer wieder diese Bilder vor Augen zu führen.

Das Vision-Board kann dir als Kompass, als Motivation und Antrieb, als Entscheidungshilfe oder als tägliche Erinnerung dienen. Es ist ein ganz persönliches, individuelles Bild davon, was du dir in deinem Leben wünscht und wo du hin möchtest. Es kann dir also dabei helfen, dein Leben mehr und mehr nach deinen Vorstellungen auszurichten.


Der erste Schritt

Vielleicht hast du schon eine vage Vorstellung von ein paar Dingen, Erlebnissen, Ereignissen und Zielen, die du dir wünscht. Bevor du aber wahllos ein paar Bilder raussuchst und aufklebst, lohnt es sich, etwas tiefer zu gehen,

  • Nimm dir Zeit, um zu träumen. Kuschel dich mit einem Tee oder Kaffee aufs Sofa, oder mache einen Spaziergang durch den Wald. Fange an zu träumen. Wie stellst du dir dein Leben vor? Wo möchtest du sein? Was möchtest du erreichen? Welche Abenteuer erleben? Wie möchtest du arbeiten? Wie willst du dich in deinen Beziehungen fühlen? Wen möchtest du um dich haben? Werde so detailliert wie möglich. Wie fühlen sich diese Dinge an? Wie fühlst du dich? Wie ist deine Umgebung? Ist es warm, kühl, laut, leise...

  • Frage dich immer wieder nach dem Warum. So findest du heraus, was du wirklich willst und was vielleicht bloß der Einfluss von Außen ist. Ein Warum macht deine Vision stark. Du weißt, wofür du losgehst und warum sich der Weg lohnt!

  • Schreibe dir möglichst alle Eindrücke und Ideen auf. Halte sie fest, sodass du sie immer wieder nachlesen kannst. Beim Schreiben werden dir außerdem weitere Ideen und Gedanken kommen, die deine Vorstellung noch realer werden lassen. Schreibe deine Gedanken nicht in der Zukunft auf, sondern in der Gegenwart. Verwende statt des Konjunktivs den Indikativ - schreibe also alles so auf, als wäre es bereits Realität. Das fühlt sich zuerst etwas seltsam an, aber daran gewöhnt man sich schnell.

  • Statt also beispielsweise "Ich würde gerne eines Tages in Norwegen leben" zu schreiben, schreibst du "Ich lebe in Norwegen".

  • Träume groß. Zwinge dich dazu, alle einschränkenden Glaubenssätze, Zweifel und Fragen beiseite zu schieben. Denke nicht daran, was die anderen sagen könnten. Beim Träumen und Erstellen deines Vision-Boards geht es nicht darum, herauszufinden, wie es geht. Es geht einzig und allein darum, herauszufinden, was du willst. Alles andere kommt später!



Visualisieren

Damit deine Vision nicht als irgend ein Text in irgend einem Notizbuch in Vergessenheit gerät und seine Wirkung verliert, kommt nun der Schritt, der dein Vision-Board mit einbezieht: Werde kreativ und visualisiere deine Träume.

  • Suche dir einen schönen Untergrund. Eine Pappe, eine Holzplatte, eine Tür, eine Tafel... Deiner Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

  • Finde Bilder, die deine Gedanken und Ideen, deine Träume und Ziele unterstützen. Es ist gar nicht so wichtig, dass diese Bilder genau das zeigen, was du aufgeschrieben hast. Sie müssen ein gutes Gefühl in dir erzeugen, dich in deine Vorstellung versetzen und an das Geschriebene erinnern. Im Internet hast du tausende Möglichkeiten und findest sicherlich die passenden Fotos.

  • Wenn du magst, teile dein Vision-Board in verschiedene Bereiche auf, wie z.B.:

  • Beruf / Karriere

  • Finanzen

  • Gesundheit

  • Leben / Umgebung

  • Beziehung

  • Familie & Freunde

  • Abenteuer / Kreativität

  • Mindset

  • Spiritualität

  • Gestalte dein Vision-Board so, dass du es gerne anschaust und es dich mit Freude erfüllt. Platziere es an einem Ort, an dem du es täglich siehst. Du kannst außerdem ein Foto machen und es als Hintergrund für deinen Rechner oder dein Handy nutzen.



Mache den ersten Schritt

Nun hast du also dein Vision-Board erstellt. Fühlt es sich gut an? Sehr schön! Das ist allerdings erst der Anfang.

Einige Dinge brauchen vermutlich Zeit und Geduld und werden nicht von heute auf Morgen Realität. Für andere Dinge kannst du aber mit Sicherheit heute schon etwas tun, um sie in Gang zu bringen.

  • Überlege dir, welche kleinen Dinge du tun kannst, um deinen Zielen ein bisschen näher zu kommen. Das müssen keine großen Sachen sein. Es kann bedeuten, dich in einer Facebook-Gruppe anzumelden, einen Volkshochschulkurs zu besuchen oder dich erst einmal bloß darüber zu informieren.

  • Finde jemanden, mit dem du über deine Träume sprechen kannst. Jemanden, der dich unterstützt und daran ebenso glaubt, wie du.

  • Erzähle von deinen Träumen und Zielen, wenn es sich richtig anfühlt. Vielleicht erzählst du zufällig jemanden von deinem Wunsch, ein eigenes Büro zu haben und zufällig kennt dieser jemand jemanden der jemanden kennt...

  • Sei geduldig. Führe dir deine Vision immer wieder vor Augen und versetze dich in das wunderbare Gefühl von "Alles ist schon da" hinein. Sei dankbar, dass deine Wünsche früher oder später in Erfüllung gehen und glaube daran. Es ist ok, auch mal zu zweifeln doch wenn du permanent glaubst, dass es sowieso nicht funktionieren kann, wird es das auch nicht.

  • Verliert dein Vision-Board seine Magie? Dann überdenke deine Ziele und Träume. Tausche Bilder aus und fange wieder an neu zu träumen.

  • Scheiß drauf, was andere sagen. Wirklich. Es ist total egal, ob andere dich für verrückt halten. Hör nicht zu, wenn sie versuchen dir etwas auszureden und mach dein Ding. Es sind ihre limitierenden Glaubenssätze, Zweifel und Ängste.



Ich hoffe, ich konnte dich mit diesem Blogpost inspirieren und es hat dir Spaß gemacht, ihn zu lesen!

Hast du ein Vision-Board oder ist das alles sehr fremd für dich?

Ich freue mich, von dir zu hören. Schreib mir gern auf Instagram, was deine Gedanken zu dem Thema sind.


Liebe Grüße

Nele